Sunday / Sonntag – 7. August
14h-17h

{Deutsch Unten}

Basics for Audio Description (AD) for Blind & Other Disabled/Crip* Audiences
(see end of post for note on terms for disability and Deaf culture)

SCROLL DOWN FOR ACCESS INFO

-led by Sandra Alland and Cachín Cachán Cachunga!
(2-2.5 hours, relaxed atmosphere with one official break)
-free (of course!)

You can drop in, but sign up to guarantee a place: entzaubertworkshops2016@gmail.com
(workshop currently only in spoken English, with written English and German, hoping to get interpreters!)

-audio description orally describes (some of) what is visible onscreen
-like with captioning, there are styles and ‘rules’ that can be useful to blind, visually impaired, disabled &/or crip audiences; we will offer quick and easy lessons in AD style, with examples from films (mainly by queer & trans disabled and/or D/deaf filmmakers)
-this workshop includes discussion of challenges such as loud music and a lot of dialogue, as well as tips to creating some AD even when headsets are not available in your cinema or screening room
-we will also discuss the challenges of describing race, class, gender, disability and sexuality, and how this can be especially problematic in AD work where people are making decisions without the input of filmmakers and actors/subjects
-there’s also a captioning workshop on Friday 2-5pm https://www.facebook.com/events/1082732398487484/

ACCESS INFO
-this is a relaxed, disability-friendly and fragrance-free event (Please don’t’ wear perfumes or strong deodorants)
-there is some access for D/deaf participants in terms of written English onscreen, and English and German text as transcripts, and Entzaubert is seeking interpreters into spoken and signed German (check in with us about this)
-there will be some live audio description if requested and I will bring large-print copies in English
-closest S-Bahn (OSTKREUZ)300 metres, map: http://www.jackie-inhalt.net/reh/kontakt2.html
-wheelchair-accessible gender-neutral toilet 3 metres from space, with assistance railing and low sink
-step-free access to the space via two wooden ramps (no railings), with turn-around space after 8pm, incline roughly 6% or less, non-electric chairs may require assistance (we can push if you let us know). This ramp is DIY-built with professional advice.
-otherwise 2 steps to get into the building
-pictures of the outside and toilet are posted on this page
-get in touch if you have any questions or access requests (sandra@blissfultimes.ca)

INFO ON SANDRA & CCC: http://www.blissfultimes.ca/ and https://vimeo.com/album/2776527

*There are many terms and models for disability and Deaf culture throughout the world and in many languages. I mainly use the Social Model from the UK (‘disabled’ as opposed to ‘person with a disability’ or ‘functionally diverse’, based on being disabled not by impairments but by societal attitudes and physical barriers like stairs) and sometimes refer to myself as part of ‘crip’ culture (which some disabled people find offensive, so please do not use it for disabled people unless they ask you to). I use ‘D/deaf’ to represent both ‘Deaf’ (as separate from disability with its own languages and culture) and ‘deaf’ (including hard of hearing and other deaf identities). Conversations about the many terms are welcome from D/deaf people and/or disabled people who have concerns, comments or questions. sandra@blissfultimes.ca

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{Deutsch}

Grundlagen zur Audiodeskription (AD) für Blinde & anderweitig behinderte/ Krüppel-* Zuschauer*innen (am Ende des Beitrags findest du Hinweise zu Begrifflichkeiten rund um Behinderung und Taube Kultur)

FÜR INFORMATIONEN RUND UM BARRIEREFREIHEIT BITTE RUNTER SCROLLEN

Workshopleitung: Sandra Alland und Cachín Cachán Cachunga!
- 2 – 2,5 Stunden, entspannte Atmosphäre mit einer eingeplanten Pause
- Teilnahme kostenlos (natürlich!)
- Der Workshop wird auf englischer Lautsprache basieren mit deutschsprachiger Flüster-Übersetzung und Texten auf Deutsch und Englisch.

Ihr könnt spontan dazu stoßen, aber meldet euch bitte an um euch definitiv einen Platz zu sichern:
entzaubertworkshops2016@gmail.com

- Audiodeskription beschreibt mündlich, was auf dem Bildschirm sichtbar ist (zum Teil)
- Wie auch beim Untertiteln gibt es bei der Audiodeskription verschiedene Stile und „Regeln“, die für blinde, sehbehinderte, behinderte und/oder Krüppel-Zuhörer*innen praktisch sein können. Wir werden kurze und einfache Lerneinheiten im AD-Stil mit Beispielen aus Filmen (vor allem von queeren & trans, behinderten und/oder T/tauben Filmemacher*innen) anbieten.
- Dieser Workshop beinhaltet Diskussionen über Herausforderungen wie laute Musik oder Dialoglastigkeit in Filmen und gibt Ratschläge zur Bereitstellung von AD selbst in Kinos oder Vorführräumen ohne Kopfhörer.
- Wir werden auch die Herausforderungen der Beschreibung von ‚Race‘, Klasse, Geschlecht, Behinderung und Sexualität eingehen und den Fakt beleuchten, dass dies insbesondere bei AD-Arbeit problematisch ist, da zumeist ohne direkten Kontakt zu Filmemacher*innen und Schauspielenden/Protagonist*innen Entscheidungen getroffen werden.
- Am Freitag wird es zwischen 14 und 17 Uhr zudem einen Untertitelungsworkshop geben (https://www.facebook.com/events/1082732398487484/)

Informationen zur Barrierefreiheit
- Der Workshop soll eine entspannte, behinderungs-freundliche Atmosphäre ohne Ableismen und ohne Duftstoffe bieten ( – bitte tragt keine Parfums oder starke Deodorants).
- Es wird eingeschränkten Zugang für T/taube Teilnehmende in Form von englischen und deutschen Bildschirmtexten und Handzetteln geben. Zudem bemüht sich entzaubert Übersetzer*innen in deutsche Gebärdensprache aufzutreiben (kontaktiert uns hierzu gerne direkt).
- Falls erwünscht werden wir live englische Audiodeskription zur Verfügung stellen und ich werde großformatige Ausdrucke auf Englisch mitrbingen.
- Die nächste S-Bahn-Station (OSTKREUZ) liegt 300m entfernt – Karte: http://www.jackie-inhalt.net/reh/kontakt2.html
- Barrierefreiheit: Eine barrierefreie, gender-neutrale Toilette liegt 3m vom Workshopraum entfernt. Dort sind auch Hilfsschienen und eine niedrige Spüle vorhanden.
- Zum Workshop-Raum gelangt ihr stufenfrei über zwei Holzrampen (keine Schienen/ Leitrillen), nach 20 Uhr mit Wendemöglichkeit, rechnet mit grob 6% Steigung oder etwas weniger, nicht-elektrische Rollstühle brauchen evtl. Assistenz (wir schieben gern, wenn ihr uns Bescheid gebt). Die Rampe ist unter professioneller Anleitung selbstgebaut.
- Als Alternative gibt es eine Treppe mit zwei Stufen.
- Bilder des Außenbereichs und der Toiletten sind auf dieser Seite zu finden.
- Kontaktiert mich wenn ihr Fragen jeglicher Art oder Anforderungen an die Zugänglichkeit habt (sandra@blissfulltimes.ca)

INFORMATIONEN ZU SANDRA & CCC:
http://www.blissfultimes.ca/ and https://vimeo.com/album/2776527

*Es gibt viele verschiedene Begriffe und Modelle für Behinderung und Taube Kultur in der gesamten Welt und auf verschiedenen Sprachen. Ich benutze vornehmlich das ‚Social Model‘ aus den UK (‚behindert‘ statt ‚Mensch mit Behinderung‘ oder ‚funktionell divers‘, basierend darauf, dass nicht Fehlbildungen, sondern gesellschaftliche Haltungen und physische Barrieren Behinderung schaffen) und bezeichne mich manchmal als Teil der ‚Krüppel-Kultur‘ (Crip Culture) (was manche behinderte Menschen als beleidigend empfinden, also bitte nur für behinderte Personen benutzen, die explizit so angesprochen werden möchten). Ich benutze ‚T/taub‘ um einerseits ‚Taub‘ (abseits von Behinderung mit eigener Sprache und Kultur) und andererseits ‚taub‘ (inklusive Schwerhörigkeit und anderen tauben Identitäten) zu repräsentieren. Austausch von T/tauben Menschen und/oder behinderten Menschen, die Anliegen, Kommentare oder Fragen rund um die vielen verschiedenen Begrifflichkeiten haben, ist willkommen. sandra@blissfultimes.ca